Estrichtrocknung

Estrichtrocknung für die Fußbodenheizung

Die Estrichtrocknung für eine Fußbodenheizung verlangt ein normgerechtes Aufheizen nach DIN EN 1264-4. Für das Gewerk Heizung bedeutet dies, dass Heizwärme bereitgestellt werden muss, auch wenn die Arbeiten an der Energieerzeugung noch nicht fertiggestellt sind. Durch den Einsatz mobiler Heizzentralen oder Elektroheizzentralen wird die Trocknungszeit verkürzt.

Funktions- und Belegreifheizen nach Herstellerangaben

Die Estrichtrocknung verlangt eine genau dosierte Wärmezufuhr für den sensiblen Auf- und Abheizprozess. Dazu sind konstante Vorlauftemperaturen über vorgegebene Zeiträume nötig. Unsere mobilen Elektroheizzentralen (Hotboy) oder die mobilen Heizzentralen (Hotmobil) sorgen für die Trocknung von Estrichflächen – unabhängig vom Baufortschritt und von der Brennstoffversorgung.

Unsere Serviceleistungen

Schnelle Hilfe an 24h/Tag 365 Tage im Jahr durch unser Network Delivery System (NDS), das für Sie innerhalb kürzester Zeit die geeignete mobile Heizzentrale mit der kürzesten Lieferzeit ausfindig macht. Die mobile Heizzentrale wird von unseren eigenen Servicetechnikern vor Ort angeliefert, über flexible und druckstabile Schlauchleitungen mit der Hausinstallation verbunden und in Betrieb gesetzt. Bei Bedarf auch für Wochen oder Monate, zum Beispiel als Übergangslösung vor Sanierungen bei erforderlicher Vorlaufzeit für Planung, Vergabe und Ausführung.

Lösungen aus der Praxis

Was ist der Estrich?

Estrich ist der Name der Bodenstruktur, die als flache Oberfläche des Bodens verwendet wird. Der Begriff Estrich kann wie folgt definiert werden: Eine oder mehrere Schichten, die direkt auf der Baustelle mit oder ohne Verklebung bzw. auf der mittleren Trennschicht verlegt sind, um eine oder mehrere Funktionen zu erfüllen. Eine Funktion ist beispielsweise, dass der Druck gleichmäßig auf die darunter liegende Isolierung verteilt wird. Ebenfalls gleichmäßig soll der Untergrund für den Bodenbelag sein. Wichtig ist oft auch, dass eine bestimmte vorgegebene Höhe durch den Estrich erreicht wird.
Der bekannteste Estrich ist der Zementestrich CT (Zementpaste). Es ist ein Mörtel, dessen Partikelgröße und Mischung für seine spezielle Verwendung optimiert wurden. In der Regel werden Körner bis 8 mm verwendet. Bei Estrichdicken über 40 mm beträgt die maximale Korngröße 16 mm. Das Mischungsverhältnis von Zement zu Sand beträgt etwa 1:5 bis 1:3.

Was ist Belegreifheizen?

Der Estrich muss eine gewisse Belegreife bzw. der Estrich muss bereit zur Deckung sein. Belegreif ist hierbei der Zustand, den der Estrich in Bezug auf die Abbindereaktion erreicht hat sowie in welchem Zustand er zum dauerhaften und unbeschädigten Abdecken der Deckung geeignet ist. Dieser Vorgang nennt sich Belegreifheizen. Dabei sind mehrere Faktoren wichtig. Diese sind gleichzeitig auch zeitabhängig. Der Estrich muss ausreichend getrocknet sein, er muss eine gewisse Festigkeit erreicht haben und es sollte ein annehmbarer Schwindungsabbau vorhanden sein.
Im Allgemeinen wird jedoch nur durch die ausreichende Trocknung bestimmt, um eine Abdeckung herzustellen, für die eine CM-Messung verwendet wird. Der Estrich muss die sogenannte Gleichgewichtsfeuchtigkeit erreicht haben, damit er abgedeckt werden kann. Dies bedeutet, dass sein Feuchtigkeitsgehalt mit der Umgebungsluft ausgeglichen ist.

Was ist ein Aufheizprotokoll?

Das Aufheizprotokoll ist eine Regelung zur Steuerung, Abdeckung und Erwärmung eines Estrichs mit Fußbodenheizung. Es ist eine Art Dokumentation der Arbeitsschritte, das spätestens bei Verlegung des Oberbelages an den Auftragnehmer gesendet werden muss. Um die Fußbodenheizung unter dem Estrich korrekt in Betrieb zu nehmen, gibt es Regeln, die den Prozess genau definieren können. Es ist wichtig, die vorgeschriebenen Verfahren einzuhalten, da nur so der beheizte Estrich ohne Beschädigung richtig getrocknet und mit dem Boden bedeckt werden kann.

Welche Fehler sollten bei der Estrichtrocknung vermieden werden?

Die Art des Estrichs und die Durchführung der professionellen Trocknung werden immer komplizierter. Es ist wichtig, Fehler zu vermeiden und damit Nerven aber vor allem Kosten zu sparen. Die Person, die den Estrich verlegt, sollte sich über den Estrich im Voraus informieren. Dies schließt auch die rechtzeitige Anforderung der einschlägigen Heizvorschriften ein (Unterlagen des Estrichherstellers, die alle Spezifikationen für eine ordnungsgemäße Estrichtrocknung enthalten). Die Spezifikationen des Estrichherstellers sollten genau befolgt werden, da sonst das Risiko besteht, dass der Estrich gezogen oder gebrochen wird. Auch auf das Lüften sollte geachtet werden. Die Art des Lüftens unterscheidet sich je nach Art des Estrichs.

Ebenfalls sollten alle relevanten Informationen über den Estrich und die damit verbundenen Anforderungen rechtzeitig an das ausführende Handwerksunternehmen gesendet werden. Achten Sie auf eine frühzeitige Kommunikation zwischen verschiedenen Branchen, um die Einhaltung der Anforderungen sicherzustellen.
Die Leistung der mobilen Heizzentrale darf nicht zu gering sein. Ist die Leistung zu gering, hat die Heizung eine deutlich längere Arbeitszeit und führt zu deutlich höheren Arbeitskosten. Wenn Sie die falsche Ausrüstung wählen, machen die Betriebskosten den größten Teil der Gesamtkosten aus. Verstehen Sie die Wärmekapazität bestehender Systeme. Wir bei HOTMOBIL unterstützen Sie bei der Auswahl der für Sie optimalen mobilen Heizzentrale.

Wie lange muss der Estrich trocknen?

Die Estrich Trocknungszeit ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Dicke, Art, Methode zur Verlegung und die Belüftung sowie das Raumklima spielen eine entscheidende Rolle. Erst wenn der Estrich eine bestimmte Restfeuchtigkeit aufweist, ist die Dauer der Trocknung ausreichend. Hier wird oft von der sogenannten Gleichgewichtsfeuchtigkeit gesprochen. Sobald der Estrich diese Feuchtigkeit erreicht hat, ist er belegreif. Die Trocknungszeit bei CT Estrich liegt ungefähr zwischen 7 und 10 Tagen. CA Estrich ist hingegen nach 2 bis 3 Tagen begehbar. Nach etwa 30 Tagen sollte der Estrich voll belastbar sein.

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